Kategorie: news
Von: H.Berndt
Zwei Titel für den KSV bei den Nachwuchsmeisterschaften in Brandenburg/Havel
Zum Jahresabschluss fanden in Brandenburg/Havel die Landeseinzelmeisterschaften der Kinder und Jugendlichen im Tischtennis statt. Besonders Vivien Scholz konnte sich bei diesem Event stark in Szene setzen. Sowohl im Einzel, wie auch im Doppel konnte die vierzehnjährige Schülerin den brandenburgischen Meistertitel erringen. Im Doppel an der Seite ihrer Partnerin Carolin Gragoll (ESV Prenzlau). Auch in der Jugend war sie startberechtigt, musste aber ihre Teilnahme wegen einer anstehenden Auslandsreise nach China absagen. Für Vivien beginnt ab dem 12.12.2011 für zwei Wochen ein intensiver Trainingsaufenthalt in der Nähe Pekings. Dorthin reist sie mit ihrer Trainingsgruppe aus dem Bundesleistungszentrum Düsseldorf, in dem sie seit Sommer 2011 die Woche über lebt und trainiert. Vivien konnte bei den Landeseinzelmeisterschaften sehr überzeugen und beherschte das Teilnehmerinnenfeld deutlich.
Weiterhin nahmen zwei Mädchen und drei Jungen vom 1.KSV 64/90 Fürstenwalde an den Meisterschaften teil. Philipp Liersch startete dabei an beiden Wettkampftagen. Am Samstag hatte der noch zur B-Klasse gehöhrende 12-jährige einen schweren Stand. In der A-Klasse gelang ihn trotz guter Leistungen kein Sieg. Gleiches wiederfuhr seinem Doppelpartner David Schultz. Für ihn jedoch war die Teilnahme allein schon ein großer Erfolg, spielt er doch erst seit etwas mehr als ein Jahr Tischtennis. Stetig überzeugt er mit großem Trainingseifer und belohnte sich mit der Teilnahme an den LEM selbst. Im Wettkampf selbst merkte man ihm seine Nervosität an. Viele interessante Eindrücke galt es zu verarbeiten und im nächsten Jahr hat er sich eine erneute Teilnahme fest vorgenommen. Beide Jungen konnten in der A-Klasse leider kein Spiel gewinnen.
Philipp Liersch startete dann am Sonntag in seiner Altersklasse B. Mit einigen Erwartungen ging er in den Wettkampf. Zusammen mit seinem Doppelpartner Franz Niendorf wollte er auch im Doppel erfolgreich spielen. Während Philipp in der Einzel-Vorrunde ein gute Leistung zeigte, sogar gegen den an Nr. 1 gesetzten Friedrich (Lübbenau) zwei Matchbälle hatte die er leider nicht verwerten konnte, erwischte sein Doppelpartner einen schwarzen Tag. Dementsprechend schieden beide in der Doppelkonkurenz gleich in Runde 1 aus. Im Einzel schaffte Philipp mit Platz 2 den Sprung in die Endrunde wo er gegen den favorisierten Fechner (Geltow) ein Klassespiel zeigte. Erst im 5.Satz zwang ihn sein Gegner in die Knie, was für Philipp das Aus im Achtelfinale bedeutete.
In der C-Konkurenz hatten wir die meisten Starter. Svenja Noack und Lea Maxi Hamacher waren bei den Mädchen unsere Vertreter. Lea konnte in der Vorrunde leider kein Spiel gewinnen und schied somit aus. Besser machte es Svenja Noack. Die ehrgeizige 10-jährige gab in der Vorrunde kein Spiel ab und belegte damit Gruppenplatz 1. In der darauffolgenden KO-Runde setzte sie sich gegen Stuckert (Stahnsdorf durch und zog ins Viertelfinale ein. Ein schöner Erfolg für die sympathische 10-jährige. Hier traf sie auf die Topgesetzte Spielerin Franke (Falkensee) und verlor trotz großer Gegenwehr mit 0:3. Im Doppel bezwangen beide Mädchen zunächst Kindel/Seidel (Frauendorf) und trafen dann im Viertelfinale auf Gast/Baltus (Finow). Hier reichte es leistungsmäßig leider nicht und somit verpassten die KSV-erinnen eine mögliche Medaille. Trotzdem eine insgesamt schöne Wettkampfleistung unserer beiden jungen Mädchen.
Johann Krüger rundete unser Teilnehmerfeld ab. Er startete in der C-Schülerkonkurenz und ging mit einigen Erwartungen in den Wettkampf. Zunächst gegen den Topgesetzten Spieler Koal (Frauendorf) konnte er nicht mehr als ein Satz gewinnen. Somit kam es nun auf das zweite Spiel gegen Heine (Finow) an. Hier führte er schnell 2:0, ließ dann aber etwas nach und sein gegner konnte ausgleichen. In einem sehr spannenden 5.Satz behielt Johann die Nerven und konnte mit 11:7 den Einzug in die KO-Runde perfekt machen. Leider konnte Johann an diesem Tag nicht so ganz an seine Leistungsgrenze gehen und musste somit schon im Achtelfinale seinem Gegner Schöne (Frauendorf) den Vortritt lassen. Insgesamt schien der KSV-er aber in diesem Feld nicht chancenlos zu sein, muss daher in Zukunft weiter fleißig und hart trainieren um in den folgenden Jahren auch mal einen Podestplatz zu erklimmen. Gleiches hatte er mit seinem Doppelpartner Uecker (Pneumant Fürstenwalde) vor. Nach einem Sieg gegen Rohte/Bewer (Luckenwalde) in der ersten Runde fehlte nur noch ein weiterer im Viertelfinale. Gegen Simon/Wiesenack (Bad Freienwalde/Treuenbrietzen) entwickelte sich ein sehr spannendes Match. Es ging hin und her und letztlich im 5.Satz mussten sich die Spreestädter mit 9:11 geschlagen geben. Trotzdem zeigten sie eine taktisch hervorragende Leistung.
Zufrieden und mit vielen interessanten Eindrücken kehrten die Fürstenwalder von diesem hochkarätigen Wettkampf des Tischtennis-Verband Brandenburg in die Spreestadt zurück.
hb